Wir sind gerecht und heilig in Christus Jesus. Die Natur Gottes wurde uns zugeschrieben und verliehen, sodass wir Teilhaber seiner göttlichen Natur und Göttlichkeit sind (2. Petrus 1,4). Um Söhne / Töchter Gottes zu sein, müssen wir Gott ähnlich sein, und wir könnten keine Kinder Gottes sein, wenn wir nicht seine Natur annehmen würden. Wir sind königlich, gerecht und heilig, weil wir Gottes Kinder sind. Christus wurde für uns zur Gerechtigkeit und Heiligkeit (1. Korinther 1,30), und diese Natur haben wir mit unserer Wiedergeburt empfangen. Wir sind in Christus, es ist Gottes Wille, dass wir in Christus sind, und ohne Christus könnten wir keine Kinder Gottes sein. Wir sind neu in Christus, und gemäß der Heiligen Schrift bleibt kein alter Teil in einem Gläubigen zurück (2. Korinther 5,17).
Die Kirche, d.h. die Nachfolgerschaft Christi, ist eine auserwählte Generation und ein königliches Priestertum (1. Petrus 2,9). Sie ist heilig.Wir verstehen oft nicht, wer wir in Christus wirklich sind, d.h. wir verstehen auch nicht, dass wir eine neue Schöpfung sind, die ganz und gar gerecht und heilig ist. Jesus hing nicht am Kreuz, damit wir weiterhin mit der Sünde kämpfen, sondern er versetzte der Sünde ein für alle Mal den Todesstoß, sodass wir von der Sünde gereinigt sind (1. Korinther 6,11). Unser Leben sollte daher die Früchte der Gerechtigkeit und Heiligkeit in Christus hervorbringen. Wir müssen durch Gottes Gnade das ausleben, was bereits in uns ist. Wir müssen in der Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes wachsen und uns entwickeln.
Wenn wir Jesus annehmen, empfangen wir die Fülle Gottes, die Fülle des Geistes und die Fülle des Sohnes (Kolosser 2,9). Gott gab uns seinen Sohn nicht in einem bestimmten Maß, sondern wir empfingen die Fülle. Wir sind vollkommen in ihm und es fehlt uns an nichts. Unser Vertrauen und unser Sieg liegen daher in der Erkenntnis Christi und wer wir in ihm sind. Im Evangelium offenbart sich die Gerechtigkeit Gottes von einem Grad des Glaubens zum anderen. Daher muss das Fünffache die Erkenntnis des Sohnes lehren, die zu Bewusstsein und Verständnis dessen führt, wer wir in Christus sind (Epheser 4,11-13). Im Christentum geht es darum, in allen Dingen in Christus hineinzuwachsen und ihm in Wirklichkeit ganz ähnlich zu werden. Wenn wir Jesus sehen, werden wir uns stärker bewusst, wer wir in Christus sind, und wir wachsen in Herrlichkeit (2. Korinther 3,18). Wir müssen ihn daher von Glauben zu Glauben suchen.
Jesus wusste, wer er in seinem Vater war, und glaubte daran. Daher lebte er darin. Nur wenn wir wissen, wer wir in Christus sind, können wir die Welt überwinden und bezwingen. Unsere Aufgabe ist es daher, in der spirituellen Realität dessen zu wachsen, wer wir in Gott sind. Wir können nicht im Glauben wachsen, wenn wir nicht in unserer Identität in Jesus wachsen. Wenn unser Bewusstsein, unser Wissen und unser Verständnis wachsen, verwandeln wir uns. Wenn wir Jesus im Hier und Jetzt nicht sehen können, werden wir ihn auch danach nicht sehen. Deshalb müssen wir mit Furcht und Zittern an unserer Erlösung arbeiten (Philipper 2,12-13).

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